Hochzeitsblog

Meine wahre Geschichte: Mein Weg zur Hochzeitsplanerin aus Dresden

Liebe Paare, viele von euch fragen mich in unseren Kennenlerngesprächen: „Xenia, wie bist du eigentlich Hochzeitsplanerin geworden?“ Heute öffne ich euch mein Herz und erzähle euch meine ganz persönliche Geschichte – mit allen Höhen, Tiefen, Rückschlägen und dem Satz, der mich bis heute antreibt: Ich kann alles schaffen. Der Funke im Jahr 2019 Mitte 2019 […]

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Stand: 17. Dezember 2025

Liebe Paare,

viele von euch fragen mich in unseren Kennenlerngesprächen: „Xenia, wie bist du eigentlich Hochzeitsplanerin geworden?“ Heute öffne ich euch mein Herz und erzähle euch meine ganz persönliche Geschichte – mit allen Höhen, Tiefen, Rückschlägen und dem Satz, der mich bis heute antreibt: Ich kann alles schaffen.

Der Funke im Jahr 2019

Mitte 2019 war ich noch fest angestellt als Vertriebsmitarbeiterin – 40 Stunden die Woche, gutes Gehalt, nette Kollegen. Der Job hat mir wirklich Spaß gemacht, aber ich spürte immer stärker diesen inneren Drang nach etwas Eigenem. Ich wollte nicht nur für andere arbeiten, sondern etwas aufbauen, das wirklich zu 100 % meins ist.

Eines Abends saß ich mit einem Glas Rotwein am Laptop und googelte einfach mal „Selbstständigkeit Ideen Frauen“. Ich landete auf einer Seite, die mir zehn Vorschläge machte – vom Delikatessenladen bis zur Hochzeitsplanerin. Und genau dieser Punkt blieb hängen. Ich sah ein Franchise-System für Hochzeitsplanerinnen und dachte: „Das könnte richtig cool sein!“ Gleichzeitig fühlte es sich aber nicht ganz richtig an – ich wollte keinen vorgefertigten Weg, sondern meinen eigenen.

Ich sprach mit meinem damaligen Chef, der sofort sagte: „Mach das, Xenia, ich unterstütze dich!“ Das war Gold wert. Kurz darauf fand ich einen IHK-geprüften Lehrgang zur Hochzeitsplanerin – eine Woche Vollzeit in Thüringen. Der Kurs war ehrlich gesagt ziemlich oberflächlich, aber er gab mir den Mut und das erste Grundgerüst. Und schon im Januar 2020 kam meine allererste Anfrage – eine kleine Hochzeit im Frühling. Ich war so aufgeregt, dass ich nachts kaum geschlafen habe. Und ja – aus der Anfrage wurde direkt ein Auftrag!

März 2020: Der doppelte Schicksalsschlag

Dann kam der März 2020. Brustkrebs-Diagnose und gleichzeitig die erste Welle der Pandemie. Alles stand Kopf. Plötzlich war nichts mehr sicher. Die Veranstaltungsbranche inkl. der Hochzeitsbranche brach komplett ein, Termine wurden abgesagt, Paare verschoben jahrelang. Und ich saß mit Perücke auf der Couch und Chemotherapie im Arm.

Aber genau in dieser Zeit wurde mir klar, wie sehr ich Hochzeiten gestalten und Paare glücklich machen möchte. Während der Therapie machte ich einen Onlinekurs zur freien Traurednerin und schrieb meine ersten Reden – vom Sofa aus und mit dem Laptop auf dem Schoß. Es klingt verrückt, aber diese Monate haben mir gezeigt, wofür mein Herz wirklich schlägt.

Ende 2020 – nach der OP und kurz vor der Bestrahlung – fuhr ich nach Frankfurt zu einem Wochenend-Intensivkurs bei zwei bekannten Hochzeitsplanerinnen. Ich war die Einzige mit Perücke, aber ich habe jede Minute genossen. Dieser Kurs hat mich so viel weitergebracht – nicht nur fachlich organisiert, sondern vor allem emotional.

Netzwerk, Community und die Boom-Jahre

In den folgenden Jahren baute ich Stück für Stück mein Dienstleister-Netzwerk in und um Dresden auf. Ich organisierte regelmäßige Treffen, gründete eine WhatsApp-Community mit über 60 Dienstleistern (Fotografen, Floristen, DJs, Locations…) und wir halfen uns gegenseitig mit Empfehlungen und Aufträgen. Darauf bin ich heute noch ein kleines bisschen stolz.

2021 bis 2024 waren meine absoluten Traumjahre. Die „Corona-Verschobenen“ wollten endlich nachfeiern – und es boomte! Ich durfte unzählige Hochzeiten von A bis Z planen, oft kombiniert mit freien Trauungen für die Paare. Ich habe im Schloss Albrechtsberg, auf der Bastei, in Scheunen, auf privaten Wiesen und in Restaurants verheiratet und durchgeplant – jede Hochzeit war einzigartig und hat mich erfüllt.

Außerdem konnte ich mir sogar ein eigenes Büro einrichten, in dem ich meine Paare persönlich empfangen und in Ruhe ihre individuellen Traureden verfassen konnte – ein Raum nur für mich und mein Herzensbusiness.

Der Sprung – und die Realität 2025/2026

Mitte 2024 wagte ich den Sprung in die volle Selbstständigkeit. Rückblickend vielleicht etwas zu früh. 2025 wurde schon deutlich ruhiger. Ich musste mein Büro leider wieder aufgeben und für 2026 sehe ich aktuell kaum Anfragen. Viele Paare in Ostdeutschland planen wieder verstärkt selbst oder sparen bewusst – besonders Normalverdiener, die ich eigentlich am liebsten betreue. Über 4.000 Euro für eine Dienstleistung? Das ist für viele einfach nicht drin. Und das ist völlig okay.

Mein Blick nach vorn

Trotzdem: Ich bleibe dabei! Ich liebe, was ich tue, und werde weiterhin als Hochzeitsplanerin für euch da sein – einfach wieder etwas entspannter nebenberuflich. Denn eins weiß ich aus all den Jahren, der Krankheit und den Herausforderungen: Ich bin stark, humorvoll und voller Lebensfreude. Und genau das stecke ich in jede Hochzeit, die ich begleiten darf.

Wenn ihr jemanden sucht, der euch mit Herz, Erfahrung und realistischem Blick zur Seite steht – meldet euch gern. Ich freue mich auf euch und eure Geschichten!

Zauberhafte Grüße
Deine Hochzeitsplanerin aus Dresden

Kontakt: 01523 2046838 | Kontaktformular

Eure Xenia

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Dann schreibt mir doch einfach eine Nachricht! Ich freue mich darauf!

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